Patenschaft für Hilfsbedürftige

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Patenschaften für Alte, Kranke und Behinderte  
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Wir vermitteln und betreuen Patenschaften und Kontakte zu Menschen in Nepal, Tibet-China und Indien. Sie haben die Möglichkeit Kinder, Alte, Kranke, Behinderte oder auch tibetische Klosterbewohner durch eine Patenschaft finanziell zu unterstützen und dadurch deren Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Neben der Begleitung und Vermittlung von Patenschaften sammeln wir Spenden für humanitärer Projekte in der Region und können so unter anderem die medizinische und schulische Grundversorgung sicher stellen.

 

Kinder in Nepal

In Nepal arbeitet Help in Action hauptsächlich im Gebiet der Hauptstadt Kathmandu. Es ist eines der ärmsten Länder in der Welt mit einem täglichen Pro-Kopf-Einkommen von weniger als einem Dollar, die meisten Menschen empfinden sich an der äußersten Schwelle der Armut lebend. Aber das Kathmandu Tal zieht Tausende armer Leute vom Land an, die ein verzweifeltes Bedürfnis nach Arbeit haben. Die wirtschaftliche Situation des Landes lässt die Zahl der Arbeitslosen und Hungrigen steigen; in den Gebieten, in denen sich das Kapital niedergelassen hat, entstehen gewaltige Gebiete, in denen menschenunwürdige Bedingungen herrschen. In den Wohnungen fehlen Wasser, Sanitäreinrichtungen, Elektrizität, Nahrungsmittel, Matratzen, Decken…

Soziale Dienste, wenn verfügbar, wie jene für medizinische Versorgung und Ausbildung, haben sehr hohe Preise, die von den Menschen gezahlt werden müssen, die diese Dienste nutzen, und damit ist es oft der Arme, der ausgeschlossen bleibt.

In letzten Jahren hat die Schließung vieler kleinen Teppich-Fabriken zum Verlust von Arbeit und damit zu einer zunehmenden Zahl von Arbeitslosen geführt.

Die Lebenserwartung ist niedrig und die Zahl der Analphabeten hoch, der Schulbesuch ist nicht vollkommen kostenlos. Eltern werden gebeten, Einschreibegebühren und Aufwendungen für Schuluniformen und Bücher zu zahlen. Dazu sind viele einfach nicht in der Lage. Aus diesem Grund haben viele Eltern keine andere Wahl, als ihre Kinder zur Arbeit in die Felder zu schicken oder als Diener in die Häuser anderer Leuten, obwohl Kinderarbeit eigentlich von der nepalesischen Regierung verboten ist.
Viele Arten der medizinischen Behandlung ist auch nicht frei, und für die ärmsten Leute ist es oft unmöglich, für notwendige Behandlung zu bezahlen.

Gespendetes Geld wird benutzt, um Kindern armer Familien medizinische Versorgung und Ausbildung in örtlichen Schulen zu ermöglichen
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Kinder in Tibet/China

In Tibet arbeitet Help in Action hauptsächlich in den Dörfern des Shigatse Gebietes in Zentraltibet in einer durchschnittlichen Höhe von 4000 Metern.

Die Lebensbedingungen in diesen Dörfern sind sehr hart. Die Häuser werden einfach aus Lehmziegeln mit einem Herd als Mittelpunkt und wenigen Fenster gebaut, um gegen Kälte geschützt zu sein. Es gibt auch kein Wasser, keine Elektrizität oder Heizung, und viele Leute müssen ohne Möbel, Matratzen oder Decken leben.

Die Menschen überleben mit Hilfe ihres Viehbestands und der dürftigen Ernten, die in harter, trockener und bergiger Umgebung produziert werden, aber oft ist dies nur genug, die Familie 6-7 Monate des Jahres zu versorgen. Die meisten Familien haben nichts zu verkaufen und deshalb kein Geld, um ihre Kinder zu kleiden oder Schulmaterialien zu kaufen. Kinder müssen den barschen tibetischen Winter oft mit den wenigen zerlumpten Kleidern überstehen und mit einer Fußbekleidung aus irgentwelchen Materialien, was immer sie auch finden.

Das Klima in diesem Gebiet, eine Situation, die von einer dramatischen Knappheit an Wasser noch schlechter wird, ist äußerst kalt und dürr. Die meisten Dörfer haben keine Wasserleitung oder Wasserpumpe und es gibt keine sanitären Einrichtungen. Es gibt keine Gesundheitsfürsorge und ein Aufenthalt in der Stadt ist teuer, zu weit weg, und wegen des Mangels von Transportmöglichkeiten ist sie kaum zu erreichen. Die existierenden Dorfschulen werden von nur wenigen Kindern besucht , weil die Eltern nicht die kleine Menge von Geld haben, um Bücher und andere Schulmaterialien zu kaufen. Es gibt keine Geschäfte in diesen Dörfern und keinen Postdienste.

Wegen der Höhe und des strengen Klimas sind Bäume selten, und als die einzigen Quellen von Brennstoff werden Sträucher und Yak-Mist getrocknet. Es gibt einen großen Mangel an nahrhaften frischen Früchten und Gemüsen.

Hier, in diesen Dörfern, wird die Hilfe zwischen allen Kindern und ihren Familien geteilt,: jede Familie bekommt einen Vorrat von Nahrungsmittel für den Winter, Säcke mit Reis, Mehl und Gerstenkörnern, Kinder bekommen kein Geld sondern Kleider, Schule-Uniformen, Schuhe, Schulmaterialien, Seife,. . .

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Die Hilfe wird auch genutzt, um die allgemeinen Wohnumstände in den umliegenden Gemeinden durch die Realisierung sanitärer und pädagogischer Infrastrukturen zu verbessern.


(Siehe auch Humanitäre Hilfe)

 

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Kinder in Indien

In Indien konzentriert der Verband seine Arbeit auf die entfernten Zonen im Himalaya. In diesen Gebieten Indiens sind die Lebensumstände im Vergleich zu jenen in Tibet, an das es grenzt, sehr ähnlich. Die Höhe in diesen Zonen ist um 3000 Meter und die Menschen leben von der Landwirtschaft. Während der kurzen Sommermonate muss die ganze Familie lange Stunden in den Feldern arbeiten, um Ernten zu sichern, aber oft genügt dies nicht, um ihnen über die langen Wintermonate hinweg zu helfen.

Einige Dörfer sind oft monatelang wegen Schnees und strenger Wetterbedingungen vom Rest der Welt abgeschnitten. Diese schwierigen Lebensbedingungen, verbunden mit dem Mangel von sogar kleinen Mengen Geldes und Transportmöglichkeiten, sind die Ursache, dass Kinder oft nicht in der Lage sind, die Schule zu besuchen.

Viele Menschen sind gezwungen, auf der Suche nach Arbeit zu reisen und Straßen zu bauen oder zu reparieren.

Die Versorgung in diesen Gebieten sind minimal; im Gebiet der Dörfer, die unsere Hilfe bekommen, gibt es eine kleine Apotheke, die grundlegende medizinische Versorgung anbietet, aber diejenigen, die eine Krankenhaus-Behandlung brauchen, müssen die lange und schwierige Reise über das bergige Himalayagebiet machen, um Indien zu erreichen.
In einigen Dörfern geben kleine Schulen elementare Ausbildung, aber für viele Familien ist der Preis von Schulmaterialien jenseits ihrer Möglichkeiten. Um ihre Ausbildung fortzusetzen, sind die Dorfschulkinder gezwungen, ihre Familien zu verlassen und Schulen in Indien zu besuchen.

Das Projekt „Patenschaft für Hilfsbedürftige“ in Indien soll Familien mit Grundbedarf versorgen, medizinische Hilfe geben und den Schulbesuch von Kindern garantieren. Das Projekt schließt auch Kinder ein, die in örtlichen Mönchsklöster studieren. Eine Anzahl buddhistischer Mönchsklöster ist in Indien wieder aufgebaut worden und armen Kindern werden oft hier untergebracht, damit sie auf eine traditionelle Art studieren können. Diese Klöster sind äußerst arm und allzu oft gibt es kein Geld, anständiges Essen sicherzustellen, um Medizin, Kleider, Schuhe oder Bücher zu kaufen.

Von den Geldspenden kauft der Verband: Schulmaterial, Kleider, Schuhe, Mehl, Pfannen, Brennstoff und anderen Grundbedarf und verteilt alles direkt an jede Familie.


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Patenschaften für Alte, Kranke und Behinderte

In Tibet und Nepal gibt es keine Sozialhilfe und die Armen und Schwachen leben in aussichtslosen Zuständen, da ihnen jegliche Zukunftsperspektive fehlt.

Eine Patenschaft sichert ihnen ein Leben in Menschenwürde und Hoffnung, frei von Angst und täglicher Sorge.


(Nähere Informationen zu einer Patenschaft)

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Patenschaft für Mönche

Die Klöster bewahren die wertvollen spirituellen, kulturellen, künstlerischen und medizinischen Traditionen des Himalayagebietes; Erbgut der gesamten Menschheit. Viele Klöster sind in ihrem Fortbestand abhängig von Spenden der lokalen Gemeinschaften, doch häufig fehlt es an Geld um ausreichend Nahrungsmittel, Medikamente, Kleidung, Schuhe, Handtücher und Brennstoff zu kaufen. Durch Patenschaften werden viele Mönche in derzeit 15 Klöstern in Tibet-China, Nepal und Indien unterstützt.

Die Klöster, auch wenn sie neu errichtet wurden, sind sehr unsicher und immer reparaturbedürftig. Durch die extremen Wetterbedingungen und das raue Klima sind insbesondere das Dach, die Schornsteine, die Wände und die Fenster betroffen.

Durch die Patenschaft eines Mönches - Kind oder Erwachsener - kann sich eine schöne menschliche Beziehung entwickeln und den Klöstern wird geholfen, dass ihre historischen Traditionen weiter bestehen können.


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Die Arbeit und Hilfe vor Ort

Freiwillige Helfer von Help in Action verteilen zweimal jährlich notwendige Hilfsgüter und koordinieren humanitäre Hilfsaktionen.
 

...in Tibet-China
Jeden Sommer verteilen unsere freiwilligen Helfer die gesamten nicht zweckgebundenen Spenden direkt vor Ort, Dorf für Dorf an die bedürftigen Familien unter Aufsicht der örtlichen Verwaltung. Kleidung, Schuhe, Pullover, Mäntel und Schulsachen, Säcke mit Reis, Mehl und Saaten, die Lama Gangchen Help in Action in Lhasa und Shigatse gekauft hat, werden per LKW in die Dörfer transportiert und gerecht verteilt. Im Bedarfsfall werden zusätzlich finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.
Da es in den Dörfern keine Poststellen gibt, erledigen die Helfer zu diesem Zeitpunkt auch den Austausch von Briefen und Fotos um den Kontakt zwischen Pate und Empfänger zu fördern
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...in Nepal
Schulpflichtige Kinder werden an den örtlichen Schulen angemeldet und das Schulgeld wird vor Ort entrichtet. Das örtliche Lama Gangchen Help in Action Büro in Kathmandu trägt während des gesamten Schuljahres Sorge für die Kinder und organisiert zusätzlich regelmässige Gesundheitskontrollen.
Zu Beginn einer neuen Patenschaft prüft Help in Action ebenso die dringendsten Bedürfnisse in den Familien der Patenkinder und hilft unbürokratisch mit dem Notwendigsten; seien es Nahrungsmittel, Kochgeräte, Medikamente für ein krankes Familienmitglied oder Decken und Matratzen von denen oft nur eine für die ganze Familie vorhanden ist. Als Pate können sie mit dem von Ihnen geförderten Menschen in englischer Sprache korrospondieren. Um unnötige Kosten zu vermeiden bevorzugen wir die Abwicklung der gesamten Korrespondenz per E-Mail. Die Übersetzung übernimmt das örtliche Lama Gangchen Help in Action Büro. Da in Nepal die Post langsam und unzuverlässig ist, übernimmt auch hier Help in Action den Austausch von Briefen und Fotos.

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